Leon der Kräuterjunge

am 30.03.2014 um 13:30 Uhr im KIKA

Schau in meine Welt (MDR/KIKA) 25 Minuten, 2014, Regie: Anne Pütz, Kamera: Siri Klug, Schnitt: Beatrice Babin, Produktion: Sinafilm

Leon der KräuterjungLeons große Leidenschaft sind Wildkräuter. Schon mit acht Jahren hat er begonnen, sich mit Wildkräutern zu beschäftigen. Er liest viel über sie, aber vor allem geht er sie sammeln und bereitet sie zu. Da trifft es sich gut, dass die Familie eine Datsche an einem See besitzt, wo Leon auf Kräuterpirsch kann. Außerdem genießt Leon die Ruhe in der Natur und kann dort wunderbar auftanken für den anstrengenden Schulalltag in der Großstadt.

Bald feiert Leon seinen zwölften Geburtstag, draußen im Garten mit seinen Freunden. Da Leon weder Chips noch Gummibärchen oder Cola mag, überlegt er sich ein Menü, das hauptsächlich aus Wildkräutern besteht. Dabei lässt er sich von ausgefallenen Kochbüchern inspirieren, um anschließend die Zutaten selbst zu pflücken.

Den ganzen Tag steht Leon in der Küche. Er backt grüne Brötchen, kocht eine Brennnesselsuppe und kreiert Wiesen-After Eights. Voller Spannung fiebert er seinem Geburtstag entgegen. Werden seine Gerichte seinen Kumpels auch schmecken…?

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Constructing Sochi

Dokumentarfilm, Deutschland 2014, 73 Min.

Der russische Badeort Sotschi rüstet sich für die Olympiade im Februar 2014. Hinter den Häusern der Anwohner wachsen gigantische Betongerippe empor. „Im großen Stil, auf Neuland“ werden Eisstadien, Hotels und neue Strände geschaffen, schwärmt der Bürgermeister. Doch auf dem Neuland der Bucht leben zu Baubeginn 4000 alteingesessene Bewohner, die den Planungen auf weißem Papier im Wege stehen.

Über vier Jahre begleitet Constructing Sochi Pawel, Natascha, Lena und Volodja, denen die Umsiedlung bevor steht. Aus ihrer Perspektive beschreiben die Aufnahmen die sukzessive Ablösung der Häuser und Felder durch Sport- und Wohnkomplexe in der Gleichförmigkeit der globalisierten Bauindustrie. Der Film porträtiert diese Anwohner in ihren alten und neuen Häusern. Wir erleben sie im Kampf für eine angemessene Entschädigungen und in ihrer Ohnmacht gegenüber einem autoritären System, das weder über freie Medien noch eine freie Justiz verfügt.

Inhalt

Pawel als Ex-Militär ist sensibilisiert für die subtilen Taktiken der Organisatoren und kann über ihre Schachzüge und ihre systematische Unterbewertung der Grundstücke berichten.

Seit Generationen wird die Imeretinskaja Bucht mit ihren großen Gartengrundstücken landwirtschaftlich genutzt. Mit ihrem Verlust durch die erzwungene Umsiedlung verlieren  die Bewohner einen Teil ihrer Existenz und Identität. Pawel nimmt seine Erde kurzerhand mit. Was würden seine Enkel später sagen, wenn er diese fruchtbare Erde nicht mitgenommen hätte. Pragmatisch und traditionsverhaftet zugleich
konstatiert er: „Wir werden leben -  in einem neuen Haus,
mit unserer alten Erde.“

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Brot und Spiele – WDR die Story

am 27.01.2014 in der ARD

Über vier Jahre begleitet „Brot und Spiele“ Natascha, Lena, Volodja und Pascha, denen die Umsiedlung bevor steht. Aus ihrer Perspektive beschreiben die Aufnahmen die sukzessive Ablösung der Häuser und Felder durch Sport- und Wohnkomplexe.

Der Film porträtiert die Anwohner in ihren alten und neuen Häusern. Wir erleben sie in ihrem Kampf für eine angemessene Entschädigung und in ihrer Ohnmacht gegenüber einem autoritären System.

“Brot und Spiele” / 45 Min. / 2014 / Regie: Steffi Wurster / Kamera: Eugen Schlegel / Steffi Wurster/ Line-producer: Alexander Bundtzen / Produzent: Jakob Rühle, Teresina Moscatiello / Produktion: Sinafilm / Redaktion: Barbara Schmitz (WDR -Die Story)

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Spielfilm WAITING in Postproduktion

THE TRIAD PROJECT: WAITING

Director: Simone Orlandini
Darsteller: Gary Lewis, Teresa di Paolo
Produktion: Sinafilm GmbH & Rebis Film GmbH
Writers: Teresina Moscatiello, Simone Orlandini, Jakob Rühle, Alfredo Bini
Status: in Postproduktion
Fertigstellung: 2013

THE TRIAD PROJECT ist eine internationale Kinospielfilm Trilogie, die sich mit dem Thema Krieg auseinandersetzt. Der erste Teil WAITING wirft einen formal reduzierten und dadurch umso intimeren Blick auf die Situation eines Opfers. Während draußen der Krieg tobt, durchlebt eine Zivilistin (Teresa Di Paolo) alleine in ihrer Wohnung Zustände von Angst und Verzweiflung. Der Krieg lässt sich nicht aussperren, es ist unmöglich, sich ihm zu entziehen. Im Verlauf der Handlung manifestiert sich Gewalt in verschiedenen Formen, zuletzt in Gestalt eines eindringenden Soldaten (Gary Lewis).

Der Film wurde komplett in einem Studio in Berlin gedreht. Für den Studiobau wurden ausschließlich ökologische Materialien verwendet.


Weitere Informationen und Pressematerialien finden sie in Kürze unter www.triadproject.com

.

Das Projekt wird unterstützt von:

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“Lychener 64 Berlin-Prenzlauer Berg” in der Presse

“Lychener 64 Berlin – Prenzlauer Berg”

Dokumentarfilm von: Jakob Rühle, Fabio Dondero, Teresina Moscatiello.
Eine Gemeinschaftsproduktion von Sinafilm und Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Ein eindrücklicher Dokumentarfilm über die rasante Veränderung großstädtischen Wohn- und damit Lebensraums.” (Hamburger Morgenpost)

“Lychener 64 erzählt von geplatzten Träumen und vom Wandel eines selbstbestimmten Lebens bis zur Anpassung an die Norm.” (Hamburger Abendblatt)

Spiegel Online Videobeitrag über „Lychener 64„ auf Spiegel online

“… Ein Paradebeispiel für Dokumentarfilm-Dramaturgie” Schnitt- Das Filmmagazin

“… ein gelungener und interessanter Dokumentarfilm“ (08/2010 Zitty)

…Die Debatten über Gentrifizierung im Prenzlauer Berg waren gestern, heute beginnt die Geschichtsschreibung – mit einem Dokumentarfilm” (Artikel in der Zitty 08/2010)

“… ein Mosaik von Hoffnungen, Enttäuschungen und Aufbrüchen, das einen Kiez im Wandel vom Szenekiez zum Wohlfühlviertel der Mittelschicht zeigt.“ 15/04/2010 taz

rbb Abendschau Beitrag 14/04/2010

“Ein deutlicheres Beispiel kann für die mit der Modernisierung einer Wohnung immer einhergehende Diskrepanz zwischen Gebrauchswerten (wie Simone leben will) und Tauschwerten (den Standard, den der Eigentümer möchte) kaum gefunden werden.” Getrification Blog Filmtipp

Pressespiegel (PDF) runterladen!

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You can´t be famous in Iceland (AT)

90 Min. Musikdokumentarfilm in Vorbereitung.  Regie/Kamera: Jakob Rühle, Writer/Producer: Paul Sullivan. Eingeladen auf dem Documentary Pitch beim RIFF Reykjavík International Film Festival / Nordic SOS, September 2009

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War Extras aka Fast Unsichtbar (AT)

90 Min. Spielfilm in Vorbereitung, Autorin/Regisseurin: Teresina Moscatiello, gefördert durch FFA und SOURCES 2 / MEDIA

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Ciao Pomodoro (AT)

90 Min. Spielfilm in Vorbereitung / Autor: Alfonso Del Giudice / Co-Autor/ Regie: Teresina Moscatiello / Dramaturg: Franz Rodenkirchen
Stoffentwicklungsförderung vom Medienboard Berlin-Brandenburg

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Danke, liebe Finanzkrise


Danke, liebe Finanzkrise

Ein Kurzdokumentarfilm von Anne Pütz, Kamera: Jakob Rühle
Deutschland 2010, 8 Min, Farbe, HD

Inhalt:
Thorsten ist Mitte 40 und Musiklehrer. Als die große Finanzkrise über die Welt einbrach, hat Thorsten Angst vor einer Inflation bekommen. So nahm er sie zum Anlass, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen: Mit seinem angesparten Vermögen von 15.000 Euro hat er sich einen Flügel gekauft. Der Film zeigt den Flügeltransport in Thorstens kleine Wohnung und sein Glück darüber – sein Glück über die Finanzkrise…

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Lychener 64 Berlin-Prenzlauer Berg

Lychener 64 Berlin-Prenzlauer Berg
Ein Dokumentarfilm von Jakob Rühle,
Fabio Dondero und Teresina Moscatiello
Deutschland 2010,  84 Min. Farbe, Digi Beta, fsk 0

Inhalt:

20 Jahre nach der Wende ist das größte Stadterneuerungsprojekt Europas beinahe beendet. Im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wird eines der letzten maroden Häuser saniert: Das Mietshaus Lychenerstraße 64. Über zwei Jahre begleitet der Film das Haus und seine Bewohner im Ausnahmezustand und beobachtet die allmähliche Transformation vom selbstbestimmten Leben im Substandard zur Anpassung an die Norm. “Lychener 64″ zeichnet die verschiedenen Bauphasen des Hauses auf und lässt alle, die diesen Prozess der räumlichen und sozialen Umrüstung mit gestalten zu Wort kommen. Dokumentiert werden Verhandlungen, Entwicklungen und Stimmungsschwankungen einer Haus- gemeinschaft, die immer stärker zusammenfindet. Mit mehr oder weniger Ausdauer und Verhandlungsgeschick, begegnen die Protagonisten der vielgestaltigen Front der Sanierer und bewältigen ihren gelegentlich absurden Alltag, zwischen Bauschutt, Presslufthämmern und Umzugskartons. Zugleich erleben wir, wie sie – ausgelöst durch die Bedrohung ihres eigenen Wohnraums – zunehmend Fragen stellen nach individuellen Freiräumen, Anpassung oder Widerstand . Sie erleben sich in wechselnden Rollen, als potentielle Eigentümer, Verdrängte, Umgesetzte oder doch nur Geprellte. Werden sie zu den Nutznießern der Sanierung gehören? “Lychener 64″ führt Gentrifizierung als erlebte Realität vor Augen und schlägt mit der Montage von historischem Filmmaterial den Bogen zur wechselhaften Geschichte des Prenzlauer Bergs, die immer auch ein Kampf um Wohn-Raum war.

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